Wenn ich einen Text über eine Beamerlampe und Beamer schreibe, stelle ich fest, dass es nicht unbedingt auf den Beamer oder die Beamerlampe ankommt, sondern mehr auf den individuellen Bedarf. Es kommt bei einem Beamer darauf an, was man mit ihm erreichen will.
Da geht es zum Beispiel um die Geräuschentwicklung, verbunden mit dem Aufstellort. In der Regel benötigen Beamer einen Leinwandabstand von rund 3-4 Meter. Mittlerweile werden die Beamer auch schon als Weitwinkelprojektoren im Handel angeboten. Mit einem Abstand von nur einem Meter werden schon sehr gute Bilder mit einer Diagonale von zwei Meter an die Wand projiziert. Als Unterlage kann der Wohnzimmer -oder Beistelltisch dienen. Auch gibt es so genannte Lens Shift Beamer mit dem Du die Bilder von der Seite oder von unten aufbauen kannst. Das Angebot reicht hier bis zum Deckenbeamer.
Was sollte man bei einem Beamer beachten?
Wenn Du empfindliche Ohren hast, könnte eventuell die Geräuschentwicklung dauerhaft stören. Hier kann nur eine Hörprobe helfen, da die Geräuschentwicklung der einzelnen Beamer sehr unterschiedlich ausfällt. Die Geräuschentwicklung rührt von dem Lüfter her, welcher einen Geräuschpegel zwischen 26 und 38 Dezibel verursacht. Ein leiser Lüfter liegt ungefähr bei 30 Dezibel. Es nützt aber der beste Beamer und eine starke Beamerlampe nicht viel, wenn Du dein Bild an der Wand auf die Raufasertapete wirfst. Nicht nur der Beamer und die Beamerlampe sind für einen guten Kontrast und eine gewisse Schärfe verantwortlich, auch eine spezielle hochwertige Leinwand für den beamer ist ratsam, um kein eingeschränktes Filmerlebnis zu sehen.
Was gibt es für Beamer?
Es gibt zwei Arten von einem Beamer: Die LCD Geräte, welche mit Flüssigkristallen arbeiten und die DLP Geräte (Digital-Light-Processing) mit tausenden kleiner winzigen Kippspiegel. Die Technik der DLP Geräte ist etwas lichtstärker. Die DLP Geräte zeichnen sich durch eine gute Reaktionszeit aus, was zum Beispiel bei Actionszenen für ein verzögerungsfreies Bild sorgt. Wichtig ist hier auch die Anpassung. Es nützt wenig, wenn Du einen Blu-Ray-Receiver mit einem einfachen Beamer mit 720 -oder 1080 Bildzeilen bedienen möchtest. Hier hilft nur eine höhere Auflösung für gutes Kino. Ein 720er beamer reicht lediglich für den Minimalstandard im Fernsehbereich oder mit einer normalen DVD. Die LCD Technik dagegen produziert immer kleinere Geräte, bis hin zum Taschenbeamer. Auch die LCD Geräte verwenden mittlerweile die LCD Technik von Texas Instruments. Der Unterschied zwischen beiden Geräten liegt lediglich in der Leuchtquelle.
Warum ist die Beamerlampe so wichtig?
Bei den Lampen wird mit einem ANSI-Lumenwert gerechnet. Mit dieser Lichtstärke wird dein Bild auf die Wand geworfen. Ein normales Gerät verfügt über 1000 Lumen und einem Kontrastwert von 10.000:1 Diese Geräte arbeiten nur in der Dunkelheit optimal. Bei den teuren tageslichtfähigen Geräten erreicht die Lichtstärke der Beamerlampe mehr als 2000 Lumen, besitzt dafür aber nur einen Kontrastwert von 2000:1. Ein höheres Kontrastverhältnis bedeutet auch eine höhere Farbbrillanz. Die Hersteller geben die Lebensdauer einer Beamerlampe mit durchschnittlich 2000 Stunden an. Wenn Du auf die maximale Helligkeit verzichtest, kann sich die Lebensdauer der Beamerlampe auf bis zu 5000 Stunden erhöhen.Der Link zur Webseite: http://beamerline.de
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