Ablehnung des Studienplatzes – in Deutschland leider keine Seltenheit
Es ist nicht einfach in Deutschland einen Studienplatz zu bekommen. Vor allem dann nicht, wenn es sich bei dem gewünschten Studium um Medizin, Zahnmedizin oder Tiermedizin handelt. Auch für Studiengänge wie Jura, Psychologie, soziale Arbeit oder Lehramt ist es wirklich schwer einen Studienplatz zu bekommen. Diese Erfahrung habe ich leider selbst machen müssen. Obwohl ich mir meine Hochschulzugangsberechtigung hart erarbeitet habe und einen relativ guten Abschluss habe, bin ich von der Universität meiner Wahl schlichtweg abgelehnt worden.
Ungerechtfertigt hohe Anforderungen
Die Chance auf einen Studienplatz hat man zurzeit nur noch, wenn der Notendurchschnitt nicht unter 1,4 liegt. Beim Medizinstudium wird sogar ein Notendurchschnitt von 1,3 vorausgesetzt. Der Grund für diese hohen Anforderungen ist der angebliche Mangel an Studienplätzen. Die Anzahl der Studienplätze müssen jedoch nach gesetzlich bestimmten Kriterien in einem komplizierten und umfangreichen Verfahren erst einmal berechnet werden. Es ist also gut möglich, dass die Universität oder Fachhochschule doch noch mehr Studienplätze zu vergeben hat und diese muss sie auch besetzen.
Bei Ablehnung Studienplatz einklagen
Mit der Ablehnung einer Universität oder Fachhochschule müssen Sie sich aber nicht abfinden. Sie können Ihren Studienplatz mithilfe einer Studienplatzklage nämlich einklagen. Die Dauer eines Verfahrens ist relativ kurz. Die Dauer für ein Verfahren liegt zwischen zwei und sechs Wochen, wobei die Dauer auch von der Hochschule und dem Studiengang abhängt. Über den Link http://www.studienplatzklage.de finden Sie alles was Sie über eine Studienplatzklage wissen müssen. Sie finden Informationen zu den Vorrausetzungen, der Vorgehensweise, den Erfolgschancen, Risiken, den Kosten und noch vieles mehr.
0 Kommentare bislang